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I remember - I demand

I remember, I demand – unter diesem Slogan begingen die Armenier das Gedenkjahr 2015. In 2015 jährte sich der Genozid an den Armeniern zum 100. Mal. Türken – Bürger und Militärs- haben damals mindestens 1,3 Millionen Westarmenier umgebracht, Kirchen zerstört und geplündert sowie Kunstschätze vernichtet.

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Bis zum heutigen Tag streitet die Türkei ab, dass es sich hierbei um einen Genozid handelte. Aus Sorge, Deutschland könne seinen Bündnispartner Türkei verlieren, schwieg Kaiser Wilheml II. und ließ verlauten, die Türken sollen die „Armenienfrage in ihrem Sinne“ lösen. Er würde nicht eingreifen.

 

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsströme aus der Türkei, frage ich mich, ob heute Analoges geschieht: Ob die EU den NATO-Partner Türkei bei Laune halten möchte und auf Proteste gegen den Kampf der Türken gegen die Kurden – auch auf dem Staatsgebiet des Irak verzichtet, damit nicht noch mehr Flüchtlinge aus den türkischen Lagern gen Europa strömen läßt – um des lieben FRIEDENs willen.

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